Initiativen und Organisationen aus der Zivilgesellschaft sind eingeladen, an dem bundesweiten Vorbereitungstreffen zur diesjährigen „Interkulturellen Woche“ teilzunehmen. Die Tagung findet am 20. und 21. Februar in der Evangelischen Akademie in Frankfurt am Main statt. Die Interkulturelle Woche geht auf eine Initiative der christlichen Kirchen zurück und findet seit 1975 statt. Sie wird von zahlreichen Initiativen, Gewerkschaften, Kommunen und Wohlfahrtsverbänden unterstützt.
Ein Ökumenischer Vorbereitungsausschuss plant alljährlich die im September stattfindenden Veranstaltungen. In diesem Jahr steht die Woche zum zweiten Mal unter dem Motto „dafür!“ als „klares Statement für eine offene, plurale und demokratische Gesellschaft“. Acht Arbeitsgruppen widmen sich „der Stärkung der Debattenfähigkeit durch Strategien gegen rechtspopulistische Diskurse über die Entwicklung lokaler Antworten auf globale Herausforderungen wie den Klimawandel als Fluchtgrund bis hin zum Rückblick auf das zivilgesellschaftliche Engagement des ‚Sommers der Migration‘ 2015“.
Den ersten Arbeitstag beschließt eine Podiumsdiskussion zum Thema „Zusammenhalt vor Ort – Lokale Initiativen als Motor der Demokratie“. Dabei liegt der Schwerpunkt auf der Stärkung von Initiativen und Organisationen besonders in ländlichen Regionen gegen demokratiefeindliche Versuche, ihre Arbeit zu schwächen.
Der zweite Tag gilt dem Ziel, „den Blick klar nach vorn zu richten und uns mit neuen Werkzeugen auszustatten. Die Tagungsleitung nennt das „hope-based-communication“ und meint damit die Abkehr von einer Haltung der Defensive mit dem Vorhaben, „positive Visionen für unsere Gesellschaft offensiv in den Mittelpunkt“ zu rücken.
Die „Interkuturelle Woche“ ist aus dem „Tag des ausländischen Mitbürgers“ hervorgegangen, der seinerzeit auf die noch mangelnde Bereitschaft in Politik und Gesellschaft verweisen sollte, die Bundesrepublik als Einwanderungsland zu verstehen. Ihren Namen „Interkulturelle Woche“ tragen die Aktionstage seit 1991.
Zum Erklärfilm „Interkulturelle Woche“ bitte ins Bild klicken
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Tagungsprogramm
